Institut für theatrale
Angelegenheiten

2032 DER HÜHNERGOTT

Ein postapokalyptischer Jahrmarkt, eine Kirmes dunkler Attraktionen, Illusionen und Visionen. Es ist wie ein Traum, der Wirklichkeit geworden ist. Eine interaktive theatrale Installation, ein Gesamtkunstwerk.

„Gehts dir schlecht?
Blonder, Ich spüre was!
Ich helfe Dir mit einem Gebet Zum Hühnergott."

Der Hühnergott, eine Energie, aus periodisch oszillierende Zeitkristallen, eine Art Perpetuum mobile, ein unerschöpflicher Mini Reaktor, und zugleich eine Intelligenz, etwas, wie aus der Zukunft. Ein Ding, von dem behauptet wurde ES sei im Silicon Valley entwickelt worden. Ein Ding, nicht größer als eine Kugel."
Sie haben es geschafft – Sie sind in der Zukunft angekommen. Zweitausendzweiunddreissig: Irgendwas ist passiert. Alles ist anders, nichts wie zuvor. Was passiert ist – dafür gibt es mehrere Theorien. Eine Katastrophe war es jedenfalls. Ein schweres Unglück, ein Ereignis mit verheerenden Folgen. Viele Regionen sind verschwunden – auch Kalifornien ist nicht mehr. Alles Wüste.
Das ist die Welt in der wir hier leben! Alles ist in eine Millionen Stücke zerschnitten. Ursel Blandine hat eine Gruppe von Schaustellenden zusammengetrommelt, Um aus den Splittern einen Teppich zusammenzustricken, Auf dem wir kriechen, gehen, laufen und rennen können. Gaukler, Illusionisten, Mentalisten, Akrobaten um eine Kirmes von dunklen Attraktionen und fiesen Visionen auszurichten. Es sollen auch Maschinen dabei sein, Mutanten und Androiden.
Vielleicht sehen wir uns.... Vielleicht ist hier aber gleich schon Wüste.
Theatrale Angelegenheiten: Die Ensemble Mitglieder haben u.a. Wurzeln in Norddeutschland, dem Jemen, Dänemark, und leben heute in Flensburg, Wien, Kopenhagen, Berlin und treffen sich stets im Sommer, um neue theatrale Konzepte umzusetzen, zumeist im ländlichen Raum.