Institut für theatrale
Angelegenheiten
EXIT2future
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Eine theatrale Schnitzeljagd. Ein Spielparcours im öffentlichen Raum.
Chip im Gehirn, Roboter im Bett, Google im Auge... leider Geil ? Erzähl es Alexa. 24/7 im Netz oder Entzugserscheinungen, IPhoneX in der Grundschule, Teenager in Suchtkliniken, Depressionen ab 6 Jahre, mein Kühlschrank bestellt Pizza. Hallo ?! Du hast nichts zu verbergen ? Wer braucht eine Privatsphäre, wenn er kein Terrorist ist ?


Es erscheint dringend notwendig, ein Bewusstsein und die Grundlage für Reflexionen zu schaffen, angesichts der massiven klimatischen, technologischen und sozialen Umbrüche, die uns bevorstehen. Wir wollen Begegnungen und Austausch für dieses komplexe Themenfeld ermöglichen und Möglichkeiten zur Teilhabe und Selbstermächtigung erschliessen. Warum nicht erstmal Zukunft- Spielen ? Aufführungstermine: 31.7./01.08./02.08 2020 Ort: Flensburg, Neustadt/ öffentlicher Raum
Dauer: 4 Stunden
Ein internationales Kooperationsprojekt; Generationen-, Herkunfts- und Millieu- übergreifend. Das Projekt zielt darauf, die komplexen, für viele Menschen noch ungreifbaren, unmittelbar bevorstehenden und zukünftigen globalen Umbrüche in ein interaktives Spiel zu übersetzen, indem die SpielerInnen, entschieden mit-entscheiden.
In einem dystopisch-utopischen Absurdistan ist es möglich Verhältnisse und Gewohnheiten sehr schnell zu ändern, viel zu riskieren, das unmöglich Erscheinende zu fordern, oder alles zu verzocken. Die globale Zukunft entscheidet sich lokal. Und zwischen Versagen und Welt retten ist noch jede Menge Luft. Im Spielparcours bewegen sich die BesucherInnen mit einer neuen Identität durchs Leben, ein Neustart oder zumindest die Neuberechnung der Reiseroute wird gefordert. Die BesucherInnen suchen nach Überlebensstrategien für sich selbst, ihre Nachbarn, für die Gesellschaft, die Demokratie, ihren Job und das Klima. Dafür sind immerhin 4 Stunden Zeit, abzüglich Abendessen. Das muss nicht alles auf den ersten Blick realistisch erscheinen, es geht um die Verschiebung von Sichtweisen und des scheinbar Selbstverständlichen und dessen was wir heute für möglich halten, denn Morgen geht es darum das Notwendige möglich zu machen. Die Uhr tickt.